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Kostspielig: Sinnlose Meetings!

15. Okt 2018 | TEAM MANAGEMENT

Wer hatte nicht schon einmal den Gedanken, dass das ein oder andere Meeting vollkommen sinnlos war? Die Zeit hätte besser und produktiver für das tatsächliche Erreichen von Unternehmenszielen eingesetzt werden können. Aber warum sind viele Meetings von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Laut Leadership und Culture Coach Christine Comafort gibt es häufig 4 Gründe, warum Meetings zu keinen Ergebnissen führen:

  • Keine klare Zielsetzung – keiner weiß wirklich, worum es geht oder was das Ziel ist
  • Ineffektive Kommunikation – keine Vorabinformation über Ziele und wichtige Daten
  • Zu viele Teilnehmer ohne direkte Beteiligung
  • Keine Zusammenfassung mit Aufgabenverteilung nach dem Meeting

Die klassischen Tipps für Meetings sind immer noch gültig!

Wie kannst Du Meetings nun sinnvoll und zielorientiert gestalten? Als Organisator des Meetings musst Du dafür die folgenden vier Dinge beachten:

  • Es muss ein klares Ziel für das Meeting gesetzt werden; egal ob es um das Finden einer Entscheidung oder das Verteilen von Aufgaben geht.
  • Es muss klar und zielgerichtet kommuniziert werden. Dazu müssen allen Beteiligten die notwendigen Informationen und die Zielsetzung des Meetings schon im Voraus bekannt sein.
  • Es sollten nur Personen an einem Meeting teilnehmen, die für das Meeting, die Entscheidungen und Aufgaben notwendig sind.
  • Nach dem Meeting muss es eine Zusammenfassung geben, die an alle Beteiligten geht und die die Ergebnisse zusammenfasst und Aufgaben verteilt.

Sebastian Moos

Sebastian ist seit 14 Jahren als Berater in IT-Projekten tätig. Seit 2014 gibt Sebastian Projektmanagement-Trainings und unterstützt als Moderator und Coach unsere Kunden.

Meetings müssen nicht sinnlos sein! Effektive Kommunikation und Zielsetzung ist für gute Meetings unerlässlich!

Foto: monkeybusiness

3 unterschiedliche Inhalte

Dabei lohnt es sich, sich auf eine der folgenden drei Inhalte in Meetings zu konzentrieren:

  1. Warum-Meetings: Strategie und Mission – es wird diskutiert und Entscheidungen gefällt
  2. Was-Meetings: Ideen und Informationen – es werden Ideen gesammelt und Informationen geteilt
  3. Wie-Meetings: Ausführung und Umsetzung – es werden Aufgaben verteilt, Anfragen gestellt und es wird Verantwortung übernommen

So werden Meetings nicht nur effektiver, sondern auch interessanter. Mitarbeiter partizipieren aktiv, übernehmen Verantwortung und fragen sich nicht mehr gelangweilt, warum sie überhaupt in diesem Meeting sitzen.

Quelle: Christine Comaford, The Cost Of Stupid Meetings – https://www.forbes.com/sites/christinecomaford/2018/05/19/the-cost-of-stupid-meeting/

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